Suche
Kontakt
DMT-Zentrum für Brand- und Explosionsschutz
Telefon: +49 231 5333-310
Telefax: +49 231 5333-298
E-Mail: gs
dmt.de
Brandsimulation
Wenn es darum geht, das tatsächliche Potential der Brandgefährdung in einem Gebäude zu ermitteln, setzen wir auf eine systematische und sichere Beurteilung. So führen unsere Experten zusätzlich zur computergestützten Simulation im eigenen Prüfzentrum der Fachstelle für Brandschutz reale Brandversuche durch. Auf diese Weise kann unter authentischen Bedingungen die Ausbreitung von Feuer und Rauch ermittelt werden.
Aber auch in den bestehenden, „echten“ Gebäuden besteht die Möglichkeit, Verrauchungsversuche durchzuführen. Auf Basis der numerischen und der physikalischen Simulation erhält man so ein zweifach gesichertes Ergebnis. Darüber lassen sich einerseits die erforderlichen Einrichtungen des Brandschutzes gezielt planen und bedarfsgerecht einsetzen. Andererseits helfen die Ergebnisse der Simulation bei der Konzipierung der Belüftung und der Rauchabführung des Gebäudes und bei der Optimierung der Gestaltung der Fluchtwege.
Im Rahmen der Computersimulation simulieren wir das für eine exakte Analyse erforderliche Szenario. Hierbei werden beispielsweise die Verläufe der Temperatur- und Rauchentwicklung zu bestimmten Zeitabschnitten berechnet und die vorherrschenden Strömungsverhältnisse realitätsnah dargestellt. Das Verfahren der rechnergestützten Nachstellung hat sich auch bei der Ermittlung von Brandursachen sehr gut bewährt.
Bei den praktischen Versuchen setzen wir Anlagen und Geräte ein, mit denen nahezu jedes brandtechnologische Ereignis simuliert werden kann. So kann mit Hilfe einer Warmrauchgassimulationsanlage eine Rauchgaserzeugung von bis zu 10.000 Kubikmeter pro Stunde nachgestellt werden und in unserem Spezialtunnel können Großbrandversuche mit bis zu 30 Megawatt Brandleistung (zum Vergleich: eine Couch verbrennt mit etwa 0,3 Megawatt Brandleistung) realitätsnah ablaufen.
Referenzen:
Flughafen München, Rüttgers Chemical, E.ON, RAG, ThyssenKrupp und weitere


