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Dr. Dirk Orlowsky
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Gerichtetes Bohrlochradar
Das Bohrlochradarsystem besteht aus dem Messfahrzeug mit Kabelwinde und zentraler Messeinheit sowie einer modular aufgebauten Radarsonde. Im Messfahrzeug wird die Datenregistrierung kontrolliert sowie eine Qualitätskontrolle (QC) der Messwerte vorgenommen. Die Einheiten der Sonde werden auf der Bohr- bzw. Wartungsanlage (Workover) zusammengesetzt, und das gesamte System wird in das Bohrloch eingefahren. Alternativ zur Bohr- oder Workover-Anlage kann auch mit einem Autokran gearbeitet werden.
Die modulare Sonde besteht aus einem omnidirektionalen Sender, einem richtungsempfindlichen Antennen-Array mit Empfänger, einer Telemetrieeinheit sowie mehreren Abstandselementen. Das Gesamtsystem hat Längen von 18 m (bei 50 MHz Antennen) bzw. 34 m (bei 10 MHz Antennen).
Messungen mit dem gerichteten Bohrlochradar erfolgen in offenen Bohrlöchern, die mit einem Medium gefüllt sein müssen, das einen sehr hohen elektrischen Widerstand aufweist. Üblicherweise wird als Füllung Mineralöl verwendet. Aber auch ein trockenes Bohrloch erfüllt die Voraussetzungen.




